Durchbruch im Digitalisierungsdilemma, vielleicht

Die diesjährige Hannover Messe steht unter dem Motto: Integrated Industry – Creating Value. Was sich hinter diesem, auf den ersten Blick nicht sonderlich munteren Leitspruch verbirgt, sind Themen, mit denen auch die ITK-Branche viel Geld verdienen kann. Darunter Smart Data, Prozessautomatisierung, vorausschauende Wartung und Robotik. Kurzum das weite Feld der so genannten Industrie 4.0, intelligenter Vernetzung und Digitalisierung. Das waren zwar auch wesentliche Schwerpunkte der diesjährigen CeBIT, doch ganz anders als diese ist die Industriemesse ausgebucht. Messe-Chef Jochen Köckler berichtet von rund 6.500 Ausstellern und geht von mehr als 200.000 Besuchern aus.

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Andreas Raum

Mittwoch, 26. April 2017

Größere Besucherzahlen klingen realistisch. Denn bisher stehen Themen wie das IoT, Data Analytics und darauf basierende, neue Geschäftsmodelle in zahlreichen deutsche Unternehmen (übrigens auch im ITK-Channel) noch nicht auf der echten Agenda. Die umfassende Digitalisierung ihrer Geschäfts- und Produktionsprozesse und datengetriebene Service-Angebote ist für Viele trotz massiver medialer Beschallung weiterhin eine ziemlich theoretische Vorstellung.

Zwar geben in Umfragen und Studien immer mehr Manager an, dass die aus vernetzten Produkten und Prozessen gewonnene Daten in Zukunft wohl wichtiger sein werden als die produzierten Dinge selbst. Doch wie die eigene Firma organisiert und positioniert sein muss, um auch mittelfristig wettbewerbsfähige Leistungen erbringen zu können, das ist über der Hälfte der Unternehmen weitgehend unklar. Entsprechend halbherzig (und hilflos) sind ihre Modernisierungsbemühungen. Hier ein bisschen mehr Cloud Computing, da ein paar neue App oder klügere Chatbots für Vertrieb und Service – Hauptsache nicht allzu sehr am jahrzehntelang Bewährtem herum rütteln… Gerade bei Mittelständlern könnten die Hannover gezeigten Praxisbeispiele und Anwendungsszenarien wichtige Überzeugungsarbeit leisten und für einige Inspiration sorgen.

„Die Zukunft bringt zahlreiche Chancen mit sich. Aber wir müssen den Mut haben, uns zu verändern.“ Das rief ALSO Chef Gustavo Möller-Hergt den Systemhäusern und Händlern zu, die zur 10. Hausmesse Channel Trends+Visions (CTV) in die Bochumer Jahrhunderthalle gekommen waren. Zwischen den Zeilen von Möller-Hergts Key-Note tönte die Warnung,  dass die digitale Evolution keine Gnade kenne und wandlungsunwillige oder zögerliche Unternehmen vom Markt fegen werde. Solche Mahnungen sind seit Jahren im Umlauf. 2015 etwa konstatierte die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (Acatec): „Wer die Kunden- und Datenschnittstellen zu intelligent  vernetzten Diensten und Produkten besetzt, hat den zentralen Kontrollpunkt geschaffen und wird geschäftlich profitieren – und wer sich nicht auf der Serviceplattform positionieren kann, an dem wird das Geschäft vorbeigehen.“

Inzwischen wird der Widerhall im Markt im Markt immer stärker. Und so kann es auch ITK-Anbietern, die ganz auf der Höhe der Zeit sind, keinesfalls schaden, auf der Industriemesse genau hinzuschauen, was Startups, Branchenfremde und der eigene Wettbewerb den Unternehmen in Sachen Industrie 4.0, Big Data und vor allem im Bereich Security anbieten.

In diesem Sinne: Sehen wir uns in Hannover!  

Bildquelle(n): Alexander Glatzeder /


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