Sehen wir uns auf der CeBIT!

Noch nicht einmal eine Woche ist es hin, dann steht schon wieder die CeBIT an. Irgendwie ist die Klassenfahrt nach Hannover nicht mehr selbstverständlich. Trotzdem: Wir fahren hin.

Foto Blogautor

Andreas Raum

Dienstag, 08. März 2016

Fahren Sie kommende Woche nach Hannover? Bis vor Kurzem wäre diese Frage rein rhetorisch gewesen. Die Antwort: „Natürlich, da verstehe ich ja schon die Fragen nicht.“ Die Zeiten, in denen die CeBIT ein Pflichttermin war, sind vorbei. Meine Antwort: „Wir von der freyraum fahren hin. Von Sonntagabend bis Mittwochabend werden wir in Hannover und auf der Messe sein.“

Für uns ist die CeBIT nach wie vor wichtig. Denn wir haben zwei konkrete Kundenaufträge, die wir auf der Messe abarbeiten. Für zwei Kunden – einen etablierten Hersteller und ein Start-Up – haben wir Interview-Termine mit den Kollegen von der Channelpresse arrangiert. Für die Channelpresse ist die CeBIT und vor allem der Besuch im Planet Reseller nach wie vor ein Pflichttermin. Allerdings hatten wir die Reise schon gebucht, bevor die Aufträge kamen.

Für uns ist die CeBIT wichtig, auch ohne konkrete Aufträge. Denn wir sind Netzwerker. Für uns ist es wichtig, die Kontakte aus vielen Jahren Tätigkeit in der IT-Branche zu halten und regelmäßig zu erneuern. Für uns besteht die Branche aus Menschen, Menschen, mit denen wir in Kontakt stehen und uns austauschen. Menschen, mit denen wir Geschäfte machen. Menschen, mit denen wir gerne nach Messeschluss ein Bier trinken.

Für die Menschen unserer Branche ist die CeBIT nach wie vor der größte und wichtigste Treffpunkt. Auch wenn Halle 2 (zum Beispiel IBM und Intel) weit von Halle 13 (zum Beispiel Lancom) entfernt ist, die Wege auf der Messe sind kurz, die Kontaktdichte ist hoch, das Gedränge weniger geworden.

Leider ist die CeBIT für viele keine Pflichtveranstaltung mehr. Ich kann das teilweise nachvollziehen. Aber ich finde es schade. Netzwerken wird für unsere Branche immer wichtiger, denn unser Markt befindet sich im Umbruch. Wohin die Entwicklung geht ist unklar. Kommunikation tut Not.

Bildquelle(n): Andreas Raum /